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Jun 19

Von der Suchmaschine Google zum sozialen Netzwerk Google+

Als Suchmaschine ist Google nach wie vor die ungeschlagene Nummer eins. Als soziales Netzwerk läuft Google hinterher. Facebook, LinkedIn oder Twitter waren wesentlich früher am Start und für Google+ gilt es jetzt den Vorsprung aufzuholen. Schwierig, denn nun stellt sich für B2B-Unternehmen die Frage, warum sie Energie aufbringen sollen, um einen weiteren Raum im Social Media Kosmos zu betreten. Wo ist hier der Mehrwert?

ja for openbc 01Dem Zeitaufwand um eine zusätzliche Plattform zu pflegen, steht bei Google+ auf den ersten Blick ein geringer Mehrwert gegenüber. Der zweite Blick lohnt sich, da das Netzwerk den Unternehmen einige Vorteile bietet.






Unternehmen, die den ersten Schritt ins Web 2.0 gewagt und eine Facebook-Seite eingerichtet haben, fragen uns oft, ob sie nun auch Google+ in ihre Social Media Strategie mit einbinden sollen. Die Antwort lautet: Natürlich kostet es Zeit und Energie noch zusätzlich eine Seite auf Google+ aufzubauen. Mit einigen spannenden Funktionen erleichtert die Plattform ihren Nutzern aber ihren Social Media Alltag.

So lässt sich auf Google+ ganz leicht Ordnung in den eigenen Kontakten schaffen. Über sogenannten „Circles" können Kontakte in verschiedene Kategorien, beispielsweise Geschäftskontakte, Partner oder Stammkunden, eingeteilt und gezielt mit individuellen Inhalten versorgt werden. So haben Sie Orientierung, wie nah oder fern Ihnen ein Kontakt steht und beispielsweise ob Sie mit Ihm privat oder geschäftlich in Verbindung stehen. Außerdem können Sie bei Google+ Kontakte wie Journalisten, Politikern oder anderen Personen mit welchen Sie nicht befreundet sein möchte, trotzdem aber an den News interessiert sind, einfach folgen, ohne dass Sie als Kontakt bestätigt werden müssen.

Das Google damit den Nerv der Kunden getroffen hat, löste auch bei Facebook ein nahezu reflexhaftes Nachziehen aus. Facebook ist an dieser Stelle lediglich „Me-Too"-Anbieter und im Bereich Suchmaschinenranking weiter in der schwächeren Position. Im Gegensatz zu Google+: Durch ein Profil dem sozialem Netzwerk wird das Suchmaschinenranking selbst positiv beeinflusst.

In den vergangenen zwölf Monaten hat Google viel dafür getan, die Plattform zu optimieren und von seinem Konkurrenten abzuheben. Auch die steigenden Nutzerzahlen, inzwischen sind es laut Google 170 Millionen, sprechen für das Netzwerk. Unternehmen sind also gut beraten Google+ in ihre Social Media Strategie mit aufzunehmen und ihre Inhalte auf einfachem Wege doppelt zu vermarkten.

Kommentare  

 
0 #2 Nikolaus Schreck 2012-07-09 15:54
Firmen kommen an Google+ nicht vorbei, so die Aussage von Webpionier Ossi Urchs. Die positive Einschätzung, die der Experte rund um Digitale Medien im Rahmen der Search-Expo in Frankfurt gegeben hat, nimmt Frank Puscher in seinem Artikel „Google+ fürs Business - Kür oder Pflicht“ auf, der in der Juli-Ausgabe des „iX Magazins“ veröffentlicht wurde.

Urchs bezeichnet Google+ als „social layer“: Die soziale Ebene über vielen Google-Produkte n. Der Artikel beleuchtet, neben den hier bereits genannten Funktionen des sozialen Netzwerkes, noch weitere spannende Optionen, wie Unternehmen in der Kommunikation, dem Social Media Monitoring und der Suchmaschinenop timierung Google+ in Zukunft für ihren Erfolg nutzen könnten. Zum Artikel geht’s hier: http://www.heise.de/ix/artikel/Kuer-oder-Pflicht-1622683.html
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0 #1 Dr. Dietzfelbinger 2012-06-23 09:45
Wettbewerb belebt das Geschäft: Google+ kann also nur gut tun, sollte man meinen. In der Tat - Google profitierte von Erfahrungen und Fehlern von Facebook, Marktdurchsetzu ng sieht gleichwohl anders aus. Denn in Schwung kommt Google+ nicht. Nur ca. sechs Prozent der Internetnutzer haben sich bei Google+ angemeldet, wie viele es aktiv nutzen, unbekannt. Die's tun, fühlen sich als Besondere, als die, die sich von der Masse absetzen (Apple-Effekt!) und sind so eine interessante Zielgruppe für Unternehmen. Posting und Posing läuft gleichwohl über Facebook, ins Schwitzen kommt bei Facebook durch die Google-Konkurre nz derzeit niemand. Zudem: Bei allen kleinen Bewegungen im Markt, auch Google+ ist eigennützig. Die von Ihnen, Frau Althaller, beschriebene Ordnungsfunktio n verlockt den Nutzer noch mehr, das Geheimnis seines Adressbuches dem neugierigen Konzern preiszugeben - Vorsicht also bei vertraulichen Kundeninfos! Wettbewerb belebt das Geschäft - vor allem das mit wertvollen Daten!
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